Öl-Wasser Separation


In der Regel stellt Wasser das wichtigste Nebenprodukt bei der Öl- und Gasproduktion dar: Das in Bodenformationen eingeschlossene Wasser wird zusammen mit Öl und Gas zu Tage gefördert.  Mit zunehmender Ausbeutung steigt auch der Wasseranteil im Fördergut. Reife Ölfelder produzieren bis zu 90% Wasser und 10% Öl. Die geförderte Substanz ist daher ein Öl-Wasser Gemisch, welches es zu trennen gilt. Das abgetrennte Wasser wird entweder im Förderprozess wiederverwendet oder entsorgt.

Für die Abtrennung des Öls von der Wasseroberfläche sind zahlreiche Lösungen auf dem Markt erhältlich. Die Epuramat-Technologie hingegen konzentriert sich in erster Linie auf die anschließende Abtrennung von gelösten Ölpartikeln aus dem Wasser. Jene Technologien, die zu diesem Zweck heute am Markt erhältlich sind, weisen oft gravierende Nachteile auf, wie beispielsweise der enorme Platzbedarf bei der Verdampfung oder sie benötigen eine große Menge an Energie oder Chemikalien. Durch den kombinierten Einsatz des Fest-Flüssigtrenners ExSep® und einer speziell entwickelten „Cross-Flow“ Membranfiltration, können Ölpartikel in einer Größe von bis zu 0,02 μ ohne Zufuhr von Chemikalien abgetrennt werden. Dieser Prozess erfordert lediglich einen Transmembrandruck (TMP) von 0,3 bar, was sich in extrem niedrigen Betriebskosten wiederspiegelt. Das aus der Behandlung des Epuramat-Systems resultierende Wasser weist keinerlei chemische Rückstände auf und eignet sich daher zur unmittelbaren Wiederverwendung als Brauchwasser. Auch das abgetrennte Öl, welches frei von Chemikalien ist, kann direkt in der Raffinerie weiterverarbeitet werden.